Johannes XXIII.

Johanneskapelle - Missionsgemeinde Hl. Johannes XXIII.: Papst Johannes XXIII.

Bildbeschreibung

In ihrer Magisterarbeit „Die Berichterstattung über Papst Johannes XXIII. an Hand der Wiener Tageszeitung KURIER“ , schreibt Barbara M. Pelz, Bakk.phil. (2010) Folgendes:

„Papst Johannes hat die Herzen der Menschen erobert, über alle Grenzen der Weltanschauung, der Politik, der Rassen und Nationen hinweg.“

Mit diesem Zitat ist schon fast alles über Papst Johannes XXIII. gesagt. Er war die Güte in Person und er liebte die Menschen. Jeden einzelnen von ihnen. Das war vielleicht sein Geheimrezept. Johannes hatte aber auch ein unglaubliches Gespür für seine Mitmenschen. Er wusste genau zur richtigen Zeit seine vorgeschriebenen Reden zu unterbrechen, um persönlich zu den Leuten zu sprechen.

Ebenso war der Papst ein Mann von außergewöhnlicher und spontaner Güte, die direkt aus seinem Herzen zu kommen schien. Er handelte wie ein sorgender Vater, der seine Kinder behutsam in die richtige Richtung leitete. Eine weitere Stärke seines Charakters war sein Drang und sein Wille zur Kommunikation. Er begann gerne Gespräche mit den Leuten auf der Straße, genauso beruhigte er die nervösen Audienzbesucher mit seinen liebevoll gewählten Worten. Auch politisch gesehen wollte er dass die Menschen miteinander reden.

Was er als Vermittler in der Kuba-Krise auch beweisen konnte. Nicht zu vergessen aber ist sein tiefer Glaube. Seine starke Kraft mit der er glaubte, seinem unbedingten Vertrauen auf Gott und sein unerschütterliches Vertrauen auf seine Führung durch Gott. Papst Johannes XXIII. hat sich nie vorgedrängt oder in den Mittelpunkt gestellt.

Aber er hat angepackt wenn die Aufgaben an ihn herangetragen wurden. Abschließend ist noch sein Humor zu erwähnen. So konnte er auch ungünstigen und heiklen Situationen mit einem Lächeln auf den Lippen begegnen. Sein Lachen war ansteckend und gewinnend.

Johannes XXIII. war ein Papst der alle Menschen respektierte und liebte; genauso wie er auch respektiert und geliebt wurde. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

(Download Magisterarbeit BarbaraM.Pelz - Universität Wien (PDF))

Wir haben den inzwischen heilig gesprochenen Johannes XXIII. zu unserem Patron gewählt, weil er in besonderer Weise schon früh ein Ökumeniker war und an der Verständigung der getrennten Kirchen gearbeitet hat. So wurde er zu einem Brückenbauer der besonderen Art, vor allem, was das Verhältnis zu den orthodoxen Kirchen anging, zu denen er einen besonderen Draht hatte.

Güte, Menschenfreundlichkeit, Bescheidenheit und eingrosses Maß an Menschlichkeit. Das ist es, was Johannes XXIII. für uns darstellt. Und darum haben wir unsere Kapelle und auch unsere Gemeinde nach ihm benannt.

Jeder, der mehr ins seine Person und Bedeutung eintauchen möchte, hat neben unzählgen Büchern eine Fülle an Information im Internet. (Es lohnt sich hineinzutauchen– nebenbei gesagt)